Willkommen bei TUMsocial!

"Helfen einfach machen" und "soziales Engagement fördern" beschreiben unsere Ziele am besten.

Mit unserer Webseite social.jungeakademie.tum.de möchten wir die Kontaktaufnahme zwischen Studenten/Angehörigen der TUM und sozialen Einrichtungen erleichtern. Einfach mit eurer LRZ-Kennung anmelden unter Angebote ein passendes Angebot finden und direkt bewerben.

Eine ausführliche Anleitung für soziale Einrichtungen und Träger gibt es hier
Eine Anleitung für Studenten und Mitarbeiter der TUM gibt es im HowTo.

Viel Spaß beim helfen...

Noch kein passendes Engagement auf TUMsocial gefunden? Dann schaut doch einfach mal bei der Münchner Freiwilligen Messe 2018 vorbei. Am Sonntag den 21.01.2018 präsentieren sich von 10-17 Uhr am Gasteig 80 gemeinnützige Organisationen aus dem Raum München.

12. Münchner FreiwilligenMesse - Engagement im Stadtteil. Miteinander. Füreinander.
Sonntag 21.01.2018 * 10-17 Uhr * Gasteig München
Schirmherr: Oberbürgermeister Dieter Reiter

FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement organisiert zum 12. Mal die erfolgreiche Münchner FreiwilligenMesse, die am 21. Januar 2018 im Gasteig stattfinden wird. Mitveranstalterin der unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter stehenden Messe ist die Landeshauptstadt München. FöBE rechnet wie in den letzten Jahren mit bis zu 6.000 Besucherinnen und Besuchern.

Die kommende Veranstaltung steht unter dem Motto „Engagement im Stadtteil. Miteinander. Füreinander.“ In jedem Stadtteil gibt es eine Fülle unterschiedlicher Möglichkeiten, Sinnvolles zu tun und Positives zu bewirken. Und das sozusagen um die Ecke oder sogar in der eigenen Straße. In Stadtteilbibliotheken und Grundschulen beispielsweise animieren die „Lesefüchse“ Kinder und Jugendliche durch Vorlesen zum Selberlesen. In den Kulturhäusern suchen Gastgeberinnen und Gastgeber Gesprächspartner für die „Dialogcafés“. Zuwanderer und Einheimische können hier unbefangen plaudern und dabei ihre Deutsch- und Kulturkenntnisse vervollständigen.

Auch folgende Organisationen im Stadtteil freuen sich über Unterstützung: Kinder- und Familien- sowie Alten- und Service-Zentren, Jugend- und Nachbarschaftstreffs, Religionsgemeinschaften, Sportvereine oder Asylhelferkreise. Engagierte leisten mit Kleinigkeiten Großartiges, wenn sie sich mit Herz und Neugier einer Aufgabe zuwenden. Fachwissen ist zweitrangig.

Jede und jeder kann etwas, woran sie oder er andere teilhaben lässt, ohne gleich allzu viel Zeit investieren zu müssen.

Die Besucherinnen und Besucher können sich am 21. Januar 2018 gezielt darüber informieren, wo sie gebraucht werden und welches Engagement zu ihren Neigungen und zeitlichen Möglichkeiten passt.

Gesundheit, Kinder und Jugendliche, Kultur, Migration, Soziales, Selbsthilfe und Umwelt sind die wesentlichen Felder für ein Ehrenamt. 80 Ausstellerinnen und Aussteller informieren, beraten und begeistern die Interessierten mit den vielfältigen Möglichkeiten, aktiv zu werden.

Außer der fachkundigen Beratung durch die Ausstellerinnen und Aussteller erwartet die Gäste ein attraktives Rahmenprogramm mit belebender Live-Musik, interessanten Kurzvorträgen, Filmen und Erfahrungsberichten von freiwillig Engagierten.

60 freiwillige Helferinnen und Helfer werden die Besucherinnen und Besucher durch die drei Etagen des Gasteigs lotsen und alle Fragen beantworten, um einen informativen und spannenden Messebesuch zu gewährleisten.

Der Eintritt zur Messe ist kostenlos, der Zugang barrierefrei.

Wäre es nicht cool ein Portal zu haben, das soziale Einrichtungen in München mit Studierenden und Mitarbeitern der TUM zusammenbringt? Ehrenamtliches Engagement wäre damit viel leichter zu vermitteln. Diese Idee stand am Anfang unseres Projektes TUMsocial. Was wir, eine Gruppe von elf Studenten der TU München, im Rahmen unseres Projekts gelernt und erlebt haben, haben wir für euch zusammengefasst.

Ein erster grober Umriss der Idee entstand im Oktober 2012 auf einem Seminar der TUM: Junge Akademie im Chiemgau, bei dem sich auch unser Team formierte. Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, dass viele Menschen gar keinen Überblick haben, wie und in welchen Bereichen man sich gesellschaftlich einsetzen kann. Dementsprechend kommt aufgrund von fehlender Information und Vermittlung häufig kein ehrenamtliches Engagement zustande. Zumindest für die Angehörigen der TU München wollten wir dies ändern. Dabei war es nicht unser Ziel, einfach eine Art schwarzes Brett zur Verfügung zu stellen, auf dem jede soziale Einrichtung inserieren kann. Uns ging es vielmehr darum, eine Online-Plattform zur Verfügung zu stellen, die durch detaillierte und standardisierte Beschreibungen der Tätigkeiten, sowie durch angepasste Such- und Filterfunktionen die Wünsche der sozialen Träger mit den Vorstellungen der Studierenden und Mitarbeiter der TUM bestmöglich zusammenführt. TUMsocial soll Helfen einfach machen.

Seitdem ist viel geschehen. Denn obwohl sich unser Ziel kurz und prägnant formulieren lässt, ist der dahinter stehende Aufwand größer als erwartet. Zu Beginn mussten wir uns zunächst einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche unseres Projektes verschaffen. Zentral dabei war natürlich die Programmierung der Webseite und vor allem ihre Funktionalität.

Um herauszufinden, welche Nachfrage nach solch einer Webseite besteht und welche Funktionen diese bieten sollte, haben wir eine Umfrage unter den TUM-Angehörigen durchgeführt – der ein oder andere von euch hat vielleicht auch teilgenommen. Das Ergebnis zeigte, dass viele von euch sich gern mehr engagieren möchten, aber nicht so recht die passenden Aufgaben finden. Vor allem die fehlende Planbarkeit und der schwer einschätzbare Zeitaufwand halten den Großteil von einer ehrenamtlichen Tätigkeit ab. Dies hieß für uns, dass wir besonderes Augenmerk auf die Form der Gesuche legen müssen. Gleichzeitig sollte die Plattform auch für die sozialen Einrichtungen attraktiv und leicht zu bedienen sein. Um uns ein genaues Bild von deren Anforderungen zu machen, führten wir viele Gespräche mit verschiedenen sozialen Trägern in München. Dabei stellte sich heraus, dass oft nicht die zeitintensiven, langfristigen Einsätze das Problem sind, sondern die kurzfristigen und kurzzeitigen. Als Beispiel erzählte uns ein großer sozialer Träger in München, dass sie ein Kinderfest in einem Stadtteil veranstalten wollten und durch Krankheit wenige Tage vor Beginn nicht mehr genügend Helfer zur Verfügung standen.

Es sollte also die Möglichkeit bestehen, durch einen personalisierten Newsletter schnell und kurzfristig über ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren. Ebenso wurde von den Einrichtungen begrüßt, dass alle Nutzer unserer Webseite ein Profil bekommen, so dass die Verantwortlichen sich schon im Vorfeld ein Bild von ihren potentiellen Helfern machen können. Nach dieser ersten Sondierung hatten wir ein klareres Bild, welche Aufgaben wir zu erledigen hatten. Dies reichte von Programmierung über Marketing und Kommunikation mit den Trägern bis hin zu rechtlichen Angelegenheiten. Zwar kristallisierte sich schnell heraus, wer wo welche Stärken hat – trotzdem musste die Aufgabenteilung auch gut koordiniert werden. Glücklicherweise hatten einige von uns kurz zuvor einen Projektmanagement-Workshop besucht und konnten die Leitung und Organisation unserer Gruppe schnell übernehmen.

Nach einem tollen Start kam es aber, wie es kommen musste: Die ersten Sachen gingen schief. Kurz hintereinander verließen uns zwei unserer drei Programmierer aus beruflichen Gründen, so dass die gesamte Arbeit fast komplett an einer Person hängen blieb. Vielen Dank noch ein Mal an dich, Adrian, für deine tolle Arbeit und deinen Einsatz für das Projekt! Fürs nächste Mal haben wir uns gemerkt: Hinreichend Programmierkenntnisse in der Gruppe sicherstellen! Doch auch in Bereichen, in denen wir es nicht erwartet hatten, stießen wir auf Widerstände. Schon mal mit Corporate Design zu tun gehabt? Nein? Wir bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Wir hatten unserer Kreativität bei der Gestaltung unserer Homepage und unseres Werbematerials freien Lauf gelassen, erfuhren dann aber vom Corporate Communications Center der TUM, dass unser Material nicht dem Corporate Design entspricht und damit nicht veröffentlicht werden darf. Also alles nochmal auf Anfang, dieses Mal entsprechend der vorhandenen Gestaltungsrichtlinien. Damit hat uns die Designfrage zeitlich ganz schön zurückgeworfen. Doch wie es sich gehört gab es auch hier ein Happy End. Aufgrund der tatkräftigen Unterstützung des Corporate Communications Center der TUM ließen sich alle Problemstellen schnell identifizieren, so dass es uns möglich war das Design problemlos anzupassen. Unsere Webseite steht daher kurz vor der Fertigstellung.

Fürs nächste Mal: Frühzeitig alle möglichen Einschränkungen und Anfordernisse klären! Natürlich half uns auch die tatkräftige Unterstützung unserer Tutoren und unserer Mentorin der TUM: Jungen Akademie. Hier auch noch Mal ein herzliches Dankeschön.
Jetzt stehen wir aber erst einmal kurz vor dem Start des Portals, den wir für Mitte Oktober geplant haben. Sobald wir online gehen, erfahrt ihr dies hier oder auf unseren Webseiten. Wir hoffen, dass viele von euch unser Angebot nutzen und freuen uns über euer Feedback!

In Deutschland sind über 30% der Bevölkerung ehrenamtlich tätig. Besonders im Bereich des kurzzeitigen sozialen Engagements steigt der Bedarf jedoch stetig. Unsere Umfrage an der TU München hat gezeigt, dass das Interesse sich sozial zu engagieren groß ist, aber geeignete Anlaufstellen zur Vermittlung passender Beschäftigungen fehlen.

Wir – TUMsocial, eine Projektgruppe der TUM: Junge Akademie – möchten mit einer Webplattform helfen, interessierte TU Angehörige mit sozialen Einrichtungen aus dem Raum München in Kontakt zu bringen.

Diese Plattform richtet sich an alle Mitglieder der TUM, seien es Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter oder Dozenten. Durch eine gezielte Suche könnt ihr euer Engagement zeitlich selbst festlegen und schnell und einfach in Kontakt mit der sozialen Einrichtung treten.

Durch den optionalen Besuch eines Seminares zum Thema „Soziales Engagement“ in Kooperation mit der Carl von Linde-Akademie besteht die Möglichkeit ein Zertifikat zu erwerben.

Lust bekommen, etwas für sich und andere Menschen zu tun?

Auf eure Fragen oder Anregungen freuen sich Ann-Christin Villegas und Adrian Vogelsgesang (TUMsocial@jungeakademie.tum.de).

Unterstützt wird das Projekt durch die TUM: Junge Akademie, Prof. Dr. Isabell M. Welpe (Mentorin) sowie  Martin Kaumanns und Eskander Kebsi (Tutoren). 

Zu unserem Podcast...

Wer oder was ist TUMsocial?
TUMsocial ist eine interdisziplinäre Projektgruppe der TUM: Junge Akademie, bestehend aus 11 Studenten verschiedenster Fachrichtungen.

Was macht TUMsocial?
Gemeinsam haben wir uns das Ziel gesetzt interessierte TU Angehörige mit sozialen Einrichtungen aus dem Raum München in Kontakt zu bringen. Dazu entwickeln wir eine Webplattform, die sich an alle Mitglieder der TUM, seien es Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter oder Dozenten richtet.

Was hat die TU München davon?
TUMsocial unterstützt soziales Engagement von TU Angehörigen und trägt zur Außendarstellung der TUM bei. Gleichzeitig wertet es den Studienstandort München (TUM) weiter auf. TUMsocial kann neuen Studenten helfen Kontakte zu knüpfen und somit den Einstieg in München erleichtern. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit der Carl von Linde-Akademie ein Service-Learning-Programm eingeführt werden, wie es an vielen Universitäten in Deutschland bereits existiert.

Wie funktioniert die Webplattform von TUMsocial?
Die Plattform funktioniert wie eine Art „Schwarzes Brett“. Nach vorheriger Authentifizierung (LRZ-Kennung/Träger-Account) können Angebote erstellt und verwaltete werden. Gleichzeitig kann durch eine gezielte Suche das Engagement zeitlich selbst festlegen werden und schnell und einfach in Kontakt mit der sozialen Einrichtung getreten werden (Bewerbungsformulare).

Wie weit sind wir?
Die Plattform ist bereits funktionsfähig auf einem LRZ-Server implementiert und wird aktuell in Zusammenarbeit mit dem CCC an das TUM-Design angepasst. Zudem arbeiten wir an der Umsetzung des TUM-Logins (LDAP).

Was fehlt noch?
Wir stehen in Kontakt mit dem Legal-Office und dem Datenschutz der TUM um auf unsere Plattform zugeschnittene AGBs und eine Datenschutzerklärung zu erarbeiten. Zudem benötigen wir eine Freigabe für den LDAP-Zugang.

Haben sie noch Fragen?
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten:
- http://www.jungeakademie.tum.de/projekte/projekte/tumsocial/
- http://www.blog.lehren.tum.de/tum-social-macht-helfen-einfach/
Hier finden Sie auch unseren Podcast.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter tumsocial@jungeakademie.tum.de zur Verfügung.