Willkommen bei TUMsocial!

"Helfen einfach machen" und "soziales Engagement fördern" beschreiben unsere Ziele am besten.

Mit unserer Webseite social.jungeakademie.tum.de möchten wir die Kontaktaufnahme zwischen Studenten/Angehörigen der TUM und sozialen Einrichtungen erleichtern. Einfach mit eurer LRZ-Kennung anmelden unter Angebote ein passendes Angebot finden und direkt bewerben.

Eine ausführliche Anleitung für soziale Einrichtungen und Träger gibt es hier
Eine Anleitung für Studenten und Mitarbeiter der TUM gibt es im HowTo.

Viel Spaß beim helfen...

Noch kein passendes Engagement auf TUMsocial gefunden? Dann schaut doch einfach mal bei der Münchner Freiwilligen Messe 2017 vorbei. Am Sonntag den 22.01.2017 präsentieren sich von 10-17 Uhr am Gasteig über 80 gemeinnützige Organisationen aus dem Raum München.

11. Münchner FreiwilligenMesse - Engagiert leben in München
Sonntag 22.01.2017 * 10-17 Uhr * Gasteig München
Schirmherr: Oberbürgermeister Dieter Reiter

Erfolgreiches stärken und Ideen Flügel verleihen.
Bürgerschaftliches Engagement bringt neue Lösungswege in die Stadt.

FöBE, die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement organisiert zum 11. Mal die erfolgreiche Münchner FreiwilligenMesse im Gasteig und rechnet wie in den letzten Jahren mit knapp 6.000 Gästen. Mitveranstalterin ist die Landeshauptstadt München.

Die Besucherinnen und Besucher können am 22. Januar 2017 erfahren, wo sie gebraucht werden und welches Engagement zu ihren Neigungen und zeitlichen Möglichkeiten passt. 80 Ausstellerinnen und Aussteller informieren, beraten und begeistern die Interessierten mit den vielfältigen Möglichkeiten aktiv zu werden. Sie vermitteln die Gewissheit, dass Engagierte Großartiges leisten, wenn sie sich mit Herz und Neugier einer Aufgabe zuwenden. Fachwissen ist dabei zunächst zweitrangig. Gesundheit, Kinder und Jugendliche, Kultur, Migration, Soziales, Selbsthilfe und Umwelt sind die wesentlichen Felder für ein Ehrenamt.

Außer der fachkundigen Beratung durch die Ausstellerinnen und Aussteller erwartet die Gäste ein attraktives Rahmenprogramm mit belebender Life-Musik, interessanten Kurzvorträgen, Film-Beiträgen, und Erfahrungsberichten von freiwillig Engagierten.

Die von der Fülle der Informationen und Eindrücke ermüdeten Besucherinnen und Besucher können sich zwischendurch in einem der Bistros stärken oder sich sogar eine Entspannungsmassage gönnen.

Der Erfolg und die einladende Atmosphäre der FreiwilligenMesse sind nur möglich durch die Zeitspenden von etwa 60 freiwilligen Helferinnen und Helfern. Sie heißen die Gäste willkommen und lotsen sie mit unermüdlicher Freundlichkeit durch die drei Etagen des Gasteigs. Die Mitarbeiterinnen der Kompetenz- und Netzwerkstelle FöBE sind immer wieder beeindruckt von der bereitwillig geleisteten Verantwortungs- und Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer.

Wäre es nicht cool ein Portal zu haben, das soziale Einrichtungen in München mit Studierenden und Mitarbeitern der TUM zusammenbringt? Ehrenamtliches Engagement wäre damit viel leichter zu vermitteln. Diese Idee stand am Anfang unseres Projektes TUMsocial. Was wir, eine Gruppe von elf Studenten der TU München, im Rahmen unseres Projekts gelernt und erlebt haben, haben wir für euch zusammengefasst.

Ein erster grober Umriss der Idee entstand im Oktober 2012 auf einem Seminar der TUM: Junge Akademie im Chiemgau, bei dem sich auch unser Team formierte. Ausgangspunkt unserer Überlegungen war, dass viele Menschen gar keinen Überblick haben, wie und in welchen Bereichen man sich gesellschaftlich einsetzen kann. Dementsprechend kommt aufgrund von fehlender Information und Vermittlung häufig kein ehrenamtliches Engagement zustande. Zumindest für die Angehörigen der TU München wollten wir dies ändern. Dabei war es nicht unser Ziel, einfach eine Art schwarzes Brett zur Verfügung zu stellen, auf dem jede soziale Einrichtung inserieren kann. Uns ging es vielmehr darum, eine Online-Plattform zur Verfügung zu stellen, die durch detaillierte und standardisierte Beschreibungen der Tätigkeiten, sowie durch angepasste Such- und Filterfunktionen die Wünsche der sozialen Träger mit den Vorstellungen der Studierenden und Mitarbeiter der TUM bestmöglich zusammenführt. TUMsocial soll Helfen einfach machen.

Seitdem ist viel geschehen. Denn obwohl sich unser Ziel kurz und prägnant formulieren lässt, ist der dahinter stehende Aufwand größer als erwartet. Zu Beginn mussten wir uns zunächst einen Überblick über die verschiedenen Arbeitsbereiche unseres Projektes verschaffen. Zentral dabei war natürlich die Programmierung der Webseite und vor allem ihre Funktionalität.

Um herauszufinden, welche Nachfrage nach solch einer Webseite besteht und welche Funktionen diese bieten sollte, haben wir eine Umfrage unter den TUM-Angehörigen durchgeführt – der ein oder andere von euch hat vielleicht auch teilgenommen. Das Ergebnis zeigte, dass viele von euch sich gern mehr engagieren möchten, aber nicht so recht die passenden Aufgaben finden. Vor allem die fehlende Planbarkeit und der schwer einschätzbare Zeitaufwand halten den Großteil von einer ehrenamtlichen Tätigkeit ab. Dies hieß für uns, dass wir besonderes Augenmerk auf die Form der Gesuche legen müssen. Gleichzeitig sollte die Plattform auch für die sozialen Einrichtungen attraktiv und leicht zu bedienen sein. Um uns ein genaues Bild von deren Anforderungen zu machen, führten wir viele Gespräche mit verschiedenen sozialen Trägern in München. Dabei stellte sich heraus, dass oft nicht die zeitintensiven, langfristigen Einsätze das Problem sind, sondern die kurzfristigen und kurzzeitigen. Als Beispiel erzählte uns ein großer sozialer Träger in München, dass sie ein Kinderfest in einem Stadtteil veranstalten wollten und durch Krankheit wenige Tage vor Beginn nicht mehr genügend Helfer zur Verfügung standen.

Es sollte also die Möglichkeit bestehen, durch einen personalisierten Newsletter schnell und kurzfristig über ehrenamtliche Tätigkeiten zu informieren. Ebenso wurde von den Einrichtungen begrüßt, dass alle Nutzer unserer Webseite ein Profil bekommen, so dass die Verantwortlichen sich schon im Vorfeld ein Bild von ihren potentiellen Helfern machen können. Nach dieser ersten Sondierung hatten wir ein klareres Bild, welche Aufgaben wir zu erledigen hatten. Dies reichte von Programmierung über Marketing und Kommunikation mit den Trägern bis hin zu rechtlichen Angelegenheiten. Zwar kristallisierte sich schnell heraus, wer wo welche Stärken hat – trotzdem musste die Aufgabenteilung auch gut koordiniert werden. Glücklicherweise hatten einige von uns kurz zuvor einen Projektmanagement-Workshop besucht und konnten die Leitung und Organisation unserer Gruppe schnell übernehmen.

Nach einem tollen Start kam es aber, wie es kommen musste: Die ersten Sachen gingen schief. Kurz hintereinander verließen uns zwei unserer drei Programmierer aus beruflichen Gründen, so dass die gesamte Arbeit fast komplett an einer Person hängen blieb. Vielen Dank noch ein Mal an dich, Adrian, für deine tolle Arbeit und deinen Einsatz für das Projekt! Fürs nächste Mal haben wir uns gemerkt: Hinreichend Programmierkenntnisse in der Gruppe sicherstellen! Doch auch in Bereichen, in denen wir es nicht erwartet hatten, stießen wir auf Widerstände. Schon mal mit Corporate Design zu tun gehabt? Nein? Wir bis zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht. Wir hatten unserer Kreativität bei der Gestaltung unserer Homepage und unseres Werbematerials freien Lauf gelassen, erfuhren dann aber vom Corporate Communications Center der TUM, dass unser Material nicht dem Corporate Design entspricht und damit nicht veröffentlicht werden darf. Also alles nochmal auf Anfang, dieses Mal entsprechend der vorhandenen Gestaltungsrichtlinien. Damit hat uns die Designfrage zeitlich ganz schön zurückgeworfen. Doch wie es sich gehört gab es auch hier ein Happy End. Aufgrund der tatkräftigen Unterstützung des Corporate Communications Center der TUM ließen sich alle Problemstellen schnell identifizieren, so dass es uns möglich war das Design problemlos anzupassen. Unsere Webseite steht daher kurz vor der Fertigstellung.

Fürs nächste Mal: Frühzeitig alle möglichen Einschränkungen und Anfordernisse klären! Natürlich half uns auch die tatkräftige Unterstützung unserer Tutoren und unserer Mentorin der TUM: Jungen Akademie. Hier auch noch Mal ein herzliches Dankeschön.
Jetzt stehen wir aber erst einmal kurz vor dem Start des Portals, den wir für Mitte Oktober geplant haben. Sobald wir online gehen, erfahrt ihr dies hier oder auf unseren Webseiten. Wir hoffen, dass viele von euch unser Angebot nutzen und freuen uns über euer Feedback!

In Deutschland sind über 30% der Bevölkerung ehrenamtlich tätig. Besonders im Bereich des kurzzeitigen sozialen Engagements steigt der Bedarf jedoch stetig. Unsere Umfrage an der TU München hat gezeigt, dass das Interesse sich sozial zu engagieren groß ist, aber geeignete Anlaufstellen zur Vermittlung passender Beschäftigungen fehlen.

Wir – TUMsocial, eine Projektgruppe der TUM: Junge Akademie – möchten mit einer Webplattform helfen, interessierte TU Angehörige mit sozialen Einrichtungen aus dem Raum München in Kontakt zu bringen.

Diese Plattform richtet sich an alle Mitglieder der TUM, seien es Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter oder Dozenten. Durch eine gezielte Suche könnt ihr euer Engagement zeitlich selbst festlegen und schnell und einfach in Kontakt mit der sozialen Einrichtung treten.

Durch den optionalen Besuch eines Seminares zum Thema „Soziales Engagement“ in Kooperation mit der Carl von Linde-Akademie besteht die Möglichkeit ein Zertifikat zu erwerben.

Lust bekommen, etwas für sich und andere Menschen zu tun?

Auf eure Fragen oder Anregungen freuen sich Ann-Christin Villegas und Adrian Vogelsgesang (TUMsocial@jungeakademie.tum.de).

Unterstützt wird das Projekt durch die TUM: Junge Akademie, Prof. Dr. Isabell M. Welpe (Mentorin) sowie  Martin Kaumanns und Eskander Kebsi (Tutoren). 

Zu unserem Podcast...

Wer oder was ist TUMsocial?
TUMsocial ist eine interdisziplinäre Projektgruppe der TUM: Junge Akademie, bestehend aus 11 Studenten verschiedenster Fachrichtungen.

Was macht TUMsocial?
Gemeinsam haben wir uns das Ziel gesetzt interessierte TU Angehörige mit sozialen Einrichtungen aus dem Raum München in Kontakt zu bringen. Dazu entwickeln wir eine Webplattform, die sich an alle Mitglieder der TUM, seien es Studenten, wissenschaftliche Mitarbeiter oder Dozenten richtet.

Was hat die TU München davon?
TUMsocial unterstützt soziales Engagement von TU Angehörigen und trägt zur Außendarstellung der TUM bei. Gleichzeitig wertet es den Studienstandort München (TUM) weiter auf. TUMsocial kann neuen Studenten helfen Kontakte zu knüpfen und somit den Einstieg in München erleichtern. Außerdem soll in Zusammenarbeit mit der Carl von Linde-Akademie ein Service-Learning-Programm eingeführt werden, wie es an vielen Universitäten in Deutschland bereits existiert.

Wie funktioniert die Webplattform von TUMsocial?
Die Plattform funktioniert wie eine Art „Schwarzes Brett“. Nach vorheriger Authentifizierung (LRZ-Kennung/Träger-Account) können Angebote erstellt und verwaltete werden. Gleichzeitig kann durch eine gezielte Suche das Engagement zeitlich selbst festlegen werden und schnell und einfach in Kontakt mit der sozialen Einrichtung getreten werden (Bewerbungsformulare).

Wie weit sind wir?
Die Plattform ist bereits funktionsfähig auf einem LRZ-Server implementiert und wird aktuell in Zusammenarbeit mit dem CCC an das TUM-Design angepasst. Zudem arbeiten wir an der Umsetzung des TUM-Logins (LDAP).

Was fehlt noch?
Wir stehen in Kontakt mit dem Legal-Office und dem Datenschutz der TUM um auf unsere Plattform zugeschnittene AGBs und eine Datenschutzerklärung zu erarbeiten. Zudem benötigen wir eine Freigabe für den LDAP-Zugang.

Haben sie noch Fragen?
Weitere Informationen gibt es auf den Seiten:
- http://www.jungeakademie.tum.de/projekte/projekte/tumsocial/
- http://www.blog.lehren.tum.de/tum-social-macht-helfen-einfach/
Hier finden Sie auch unseren Podcast.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne unter tumsocial@jungeakademie.tum.de zur Verfügung.